HELIOpolis

 Werkstattgebäude WSL Birmensdorf

Projektwettbewerb im offenen Verfahren

Auszeichnung: 2. Preis

Jahr: 2021

Auftraggeber: Eidg. Forschungsanstalt WSL

Programm: Büro, Labor, Werkstatt
Bausumme: 8.5 Mio CHF

Programm: Büro, Labor, Werkstatt

Architektur | Städtebau | Generalplaner: studio te GmbH und Patrick Meier Architectum GmbH

Landschaftsarchitektur: alsina fernandez

Statik: K2S Bauingenieure AG

HLKKS: Gerber + Partner Haustechnik GmbH

Elektroingenieur: AM Sicherheit GmbH

Gebäudeautomation: AM Sicherheit GmbH

Kostenplanung: vonplon bautreuhand GmbH

Nachhaltigkeit: hps energieconsulting AG

Brandschutz: FireLife GmbH

Mit dem Projektentwurf „HELIOpolis“ wird ein moderner, nachhaltiger und flexibel nutzbarer Bau für den Büro-, Labor- und Werkstattbetrieb der WSL angeboten. Die Bebauungsstruktur des WSL Campus weist eine hohe Heterogenität auf. Um diesem Potpourri von Bauten entgegenzuwirken, nimmt sich der WE Ersatzneubau zurück und erhält dadurch mehr Ausdruckskraft.

Mit wenigen und dezenten Gestaltungsmitteln und zugleich einfachen und ehrlichen Materialien wird das neue Werkstattgebäude entworfen. 

 

Die offene und lichtdurchflutete Fassade hebt sich vom bestehenden Gebäudepark ab, ohne es zu konkurrenzieren. Vielmehr soll es eine Ergänzung zu den Bestandsgebäude und dem Innenraum bieten, indem das Thema Technik und Nachhaltigkeit sich in der Ausgestaltung der Fassade manifestiert. Der metallene Charakter der Aussenhaut vermittelt Leichtigkeit und Offenheit und bringt viel natürliches Licht ins Innere. Dies fördert die innere biologische Uhr der Mitarbeiter:innen und mindert gleichzeitig die Energie der Innenraumbeleuchtung. Die Aussenhaut sowie der passive Sonnenschutz werden durch PV-Modulen aktiviert. Somit kann dieser Neubau auch als Sonnenkraftwerk bezeichnet werden.

 

Die Umgebungsgestaltung für das Werkstattgebäude der WSL basiert auf dem Konzept der ökologischen Sukzession. Um das Gebäude herum gibt es mehrere vom Asphalt aufgebrochene stellen, die erneut von Pflanzen und Tieren besiedelt werden. Diese Vegetationsinseln sind als Forschungsflächen zu verstehen.

 

Mit der vorgeschlagenen, grossflächigen Photovoltaikanlage kann auch eine Brücke in die zukünftige Mobilitätsstrategie geschlagen werden. Fahrzeuge sollen weg von den fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien geführt werden.